2019


Artenschutz und Artenvielfalt

Wildbienen, Hummeln, Insekten

Bei einer Infoveranstaltung im Büro der Stiftung im TZL tauschten sich 20 Imkerinnen und Imker aus dem gesamten Stadtgebiet und Mitglieder der Bürgerstiftung über Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. Ausgangslage auf beiden Seiten war dabei Offenheit.

 

So stellten von Seiten der Stiftung Uta Lutze, Jürgen Amediek und Anja Ebner ihre Ideen für eine Zusammenarbeit in Richtung Naturbildung an den beiden Offenen Ganztagsschulen der Stadt sowie das in den Blick nehmen von Wildbienen und Hummeln vor. Diese Ideen stießen bei den Imkern auf offene Ohren. Dass der Wildbiene geholfen werden muss, deren Flugradius weitaus kleiner ist, als der der Honigbiene, stand bei allen Beteiligten außer Frage. So legen etwa 75 % der Wildbienen ihre Nester in den Erdboden und meiden die herkömmlichen Insektenhotels die in Baumärkten angeboten werden. Sand und Plätze mit Totholz sind hier ein beliebteres Angebot für die Wildbiene. Ideen wie man dieses im Sinne der Naturbildung und dem Artenschutz umsetzen kann, wurden an dem Abend bereits entwickelt und werden nun vom Projektteam der Stiftung sortiert und in Zusammenarbeit mit Imkerinnen und Imkern weiter verfolgt.

 

Den Ansatz der Stiftung Saatgut für Blühstreifen kostenlos auszugeben, wurde von den Anwesenden als erster guter Ansatz begrüßt, wobei auch Verbesserungsvorschläge bei der Mischung von den Bienenexperten genannt wurden. Bis Ende Mai kann das kostenlose Blumensaatgut noch in der Genossenschaft Lichtenau von Privatleuten und Landwirten abgeholt werden. Insgesamt sind bisher Blumensamen für ca. 60 Hektar ausgegeben worden.