FamilienFerienFestival

Stiftung initiiert neues Veranstaltungsformat

 

Neben der Förderung von ehrenamtlichen Projekten von Vereinen und Interessengemeinschaften setzt die Bürger- und Energiestiftung Lichtenau auch stiftungseigene Projekte um. Stiftungseigene Projekte zeichnet aus, dass sie das gesamte Stadtgebiet Lichtenau umfassen. Zu diesen Projekten zählten in der Vergangenheit z.B. „Ein Defi für jeden Ort“, „Handy sammeln für den guten Zweck“, das Imkerprojekt oder auch das Kulturprojekt „3 für 15“. Neu hinzu kommt nun das FamilienFerienFestival. Die Idee zu diesem Projekt, das dem Stiftungszweck der Sportförderung folgt, hatte 2021 Vorstandsmitglied Uta Lutze. Unterstützt wird sie von den Kuratoriumsmitgliedern Frank Sander und Uwe Arens sowie Vorstandsmitglied Anja Ebner.

 

Im Sommer 2021 wurden alle Sportvereine des Stadtgebiets zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Hier wurde schnell deutlich, dass die Vereine diese Idee gern mittragen und umsetzen wollen. Vereinbart wurde, dass das Festival am letzten Wochenende der Sommerferien stattfindet und unter den Sportvereinen rouliert. Der jeweils ausrichtende Verein hat bei der Planung des Festivals freie Hand, die Finanzierung übernimmt die Stiftung. Jeder Verein hat damit die Möglichkeit seine eigenen Schwerpunkte zu setzen und ein individuelles Programm aus Sport und Festival-Attraktionen zu gestalten.

Das Orgateam freut sich auf die Premiere von links: Sebastian Leifelds, Florian Dickgreber, Ulrike Hibbeln-Sicken, Frank Sander (Kuratorium Stiftung), Rosa Anna Fermo, Nicole Humberg und Petra Rulik.

Foto: Anja Ebner

Interview mit dem 2. Vorsitzenden des DJK

Zum Abschluss der Ferien steht ein besonderes Highlight auf dem Lichtenauer Veranstaltungskalender. Erstmals wird das FamilienFerienFestival (FFF) am 6. August 2022 von 11 bis 22 Uhr am Sportplatz in Kleinenberg stattfinden. Gesponsert wird das Festival von der Bürger- und Energiestiftung Lichtenau. Die Organisation hat der DJK Kleinenberg übernommen und ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

 

Der zweite Vorsitzende des DJK Florian Dickgreber verrät im Interview, Einzelheiten rund um das Festival.  

Was bedeutet Ihnen der Sport?

FD: Sport fördert Gesundheit und Gemeinschaft. Für beides arbeiten wir im Vorstand nahezu täglich zusammen und freuen uns, neben unseren anderen jährlichen Veranstaltungen, nun auch erstmalig das FFF ausrichten zu dürfen.

Wie sieht die Jugendarbeit in Ihrem Verein aus?

FD: Gut ein Drittel unserer 600 Mitglieder sind Jugendliche und Kinder, die die Zukunft des Vereins verkörpern. Daher verfügt unser Verein über einen eigenen und sehr umtriebigen Jugendvorstand, hält ein möglichst breites Sportangebot vor und organisiert regelmäßig Veranstaltungen.

Was bietet das FFF den Besuchern?

FD: Das FFF ist wegen der vielen verschiedenen Mitmach-Aktionen und der Open-Air-Bühne voll auf Kinder und Familien zugeschnitten, zum Beispiel wird es Bubble-Soccer, also das Laufen in einem riesigen Ball, geben und man kann gegen eine Deutsche Meisterin kickern. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gut gesorgt sein - von Slush Ice über Gegrilltes bis zu einer Candy Bar ist alles dabei.

Worauf freuen Sie sich besonders?

FD: Auf das abendliche Konzert unserer beiden heimischen Künstler Maura Porrmann und Thommy Rosenkranz. Außerdem konnten wir mit Mike Niidas nach einigen vergeblichen Versuchen in den Vorjahren für das FFF einen Fußball-Freestyler verpflichten. Er hat auf der Bühne mit dem Ball atemberaubendes drauf.

Wieviele Personen helfen bei der Orga und Durchführung mit?

FD: Das Organisationsteam selbst besteht aus zehn Personen, die in regelmäßigen Treffen die Veranstaltung konzipiert haben. An der Durchführung werden etwa 100 Helfer beteiligt sein. Dabei werden wir auch von anderen Vereinen aus dem Ort tatkräftig unterstützt. Das Orga-Team hat bisher fast 200 Stunden in das Projekt gesteckt.

Was wünschen Sie sich für den Tag?

FD: Vor allem gutes Wetter und viele zufriedene Gesichter.

 

Die Bürger- und Energiestiftung erfüllt mit der Finanzierung dieses stiftungseigenen Projektes die Stiftungszwecke Sport- und Gesundheitsförderung, Jugendhilfe sowie bürgerliches Engagement. Geplant ist, dass das Festival zukünftig einmal im Jahr von einem Sportverein aus dem Stadtgebiet organisiert wird.

 

Der Eintritt und alle Aktionen sind kostenfrei.